So sieht's aus: Alle Erinnerungen auf einen Blick
Familie Emondts und ihr Herz für Bad Feilnbach
Eine Liebeserklärung an das Glück im Voralpenland Es gibt Geschichten, die beginnen mit einer zufälligen Entscheidung – und enden in einer lebenslangen Liebe. So erging es Richard und Agnes Emondts aus Düren, die 1960 frisch vermählt eigentlich mit dem Zug Richtung italienische Riviera, genauer gesagt San Remo, aufbrechen wollten. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Nach Unruhen und Anschlägen in der Region beschlossen sie spontan, sich bei TUI nach Alternativen umzusehen. Die Wahl fiel auf ein beschauliches Örtchen in Oberbayern: Bad Feilnbach – damals noch einfach Feilnbach genannt...
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Mein zweites Zuhause – Frank Ahlert
Diese Geschichte beginnt im Zweiten Weltkrieg: Während ihrer Kriegsgefangenschaft freundeten sich die beiden Soldaten Georg und Hans an. Bemerkenswert dabei ist, dass der eine ein „Preuße“, der andere ein Oberbayer war. Der Preuße Georg stammte ursprünglich aus Osnabrück und war mein Opa. Der Oberbayer Hans kam aus Feilnbach und wurde zu seinem besten Freund. Diese Freundschaft hielt über viele Jahrzehnte und ging über die beiden weit hinaus, denn die Ehefrauen verstanden sich ebenso gut; und auch die Kinder der beiden Paare und die Enkelkinder schlossen Freundschaften. Aus einer schlimmen Zeit ist also etwas Großartiges hervorgegangen – bis heute. Als Enkelkind von Georg und Agnes war ich schon früh in Feilnbach in den Ferien, und das meist in der Frühstückspension „Haus Abfalter“, welche Hans und Anneliese seit 1960 betrieben.
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1973 – Baderhebung Bad Feilnbach
Der Tourismus und das Gesundheitswesen in Bad Feilnbach haben eine lange Geschichte. Dort , wo 1961 die erste moderne Kurklinik, der „Blumenhof“, von Franz X. Priller gebaut wurde, stand früher das „Hotel Wendelstein“. Hier ging die Familie Hohenesther 1894 den ersten Schritt zu einem Kurbetrieb. Die Familie offerierte ihren Gästen Bäder aus Heilkräutern der heimischen Voralpenlandschaft und der Durst der Gäste wurde mit Bier aus der eigenen Brauerei gelöscht. Ab 1905 gab es in diesem Hause die ersten Moorbäder für Kurgäste, die von weither angereist kamen. Vor allem mit der Eisenbahn, die im Jahre 1897 in Feilnbach in Betrieb genommen wurde. Sie brachte richtig Schwung in den entstehenden „Fremdenverkehr“, den man heute zeitgemäß Tourismus nennt...
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